Quadrate und Schlüsselfelder

Schlüsselfelder

Am Dienstag, 4. Februar 2014 trennten sich erstmals unsere Trainingsgruppen. Die “Profis” waren zu Gast im Schachhaus Mädler, um mit FM Bodo Starck kleine Studien zu lösen und mehr über das Läuferopfer auf h7/h2 zu erfahren.

Die “Küken” versammelten sich im Zelleschen Weg 17 um Petra Petzold. Hier kamen die Grundlagen der Bauernendspiele aufs Brett. Es wurde über Quadrate und Schlüsselfelder philosophiert. Von großen Nutzen war das Wissen der Siegerin des 1. Frauentagsturniers 2013 – Bettina Zimmermann -, was sie in der Trainingsstunde bei IM Miroslav Schwarz erwarb. Diese Trainingsstunde war der Hauptgewinn des Turniers.

Dieses Jahr wird das Frauentagsturnier – ein Turnier für Anfängerinnen – als Rahmenturnier der Sachsen Einzelmeisterschaft im Mai stattfinden. Wer Lust hat, dabei zu sein, kann gern zum Training kommen.

Dealing with Delroy

Weiß spielte 17. d5 !! (Szabo - Van Seters)

Weiß spielte 17. d5 !! (Szabo – Van Seters)

Letzten Dienstag traf sich die Profi-Gruppe in ihrem neuen Trainingslokal an der TU Dresden, um zusammen mit FM Christoph Natsidis die Feinheiten und Pläne des Isolierten Damenbauern zu erkunden.

Neben Chanda und Ina fand sich auch eine WM-Teilnehmerin ein, denn Katharina wird in den kommenden Tagen bei den 1st World Chess Championships for Disabled an den Start gehen. Gestartet wurde die Trainingseinheit mit einem echten Klassiker von László Szabó, der seinen Gegner Frits van Seters 1947 mit einer für solche Stellungen typischen Kombination vom Brett fegte (Diagramm nebenstehend).

Dass der Isolierte Damenbauer sowohl nach 1.e4 als auch nach 1.d4, sowie nach einer Vielzahl weiterer Eröffnungen entstehen kann, machte dieses Thema für alle Teilnehmerinnen interessant.

Die taktischen Motive auf der Diagonalen b1 – h7 sowie weitere typische Opfereinschläge wurden dann später in einer weiteren Partie erörtert (siehe Diagramm 2).

Dass das Thema des Isolierten Damenbauern einen zentralen Platz in der modernen Eröffnungs- und Mittelspieltheorie einnimmt unterstreicht die Tatsache, dass einige Schachmeister aufgrund der Häufigkeit dieses Strategems sogar eine persönliche Beziehung zu ihrem Einzelkämpfer aufgebaut haben – so nennt IGM Jonathan Rowson seine Isolierten Damenbauern immer „Delroy“.

Natsidis - Naumann, direkt vor 20. Sf7 !!

20. Sxf7 !! (Natsidis – Naumann)

 

Das nächste Training zum Thema „Typische Bauernstrukturen – Planfindung zwischen Eröffnung und Mittelspiel“ findet am 19.11.2013 um 19.00 Uhr im Raum B101 im Zelleschen Weg 17 statt.

Text und Bilder: C. Natsidis

Frauenschach – so funktioniert es

Chanda in Liberec beim Turnier

Chanda in Liberec beim Turnier

Wer Frauen ans Schachbrett holen möchte, stößt dort und da auf verschiedene Widerstände.
Zunächst sind schachspielende Frauen eine Rarität, glaubt man landesweit. Schon das ist falsch, denn es gibt sehr viele Frauen, die genau wissen, wie Schach gespielt wird. Man denke nur an all die Muttis der vielen schachspielenden Kinder. Oder die Lehrerinnen in den Grundschulen.

Will man diese Frauen und Schachmuttis ans Schachbrett zum Spielen holen, hört man von den Frauen oft: “Ich bin nicht gut.”, “Ich kann gerade mal die Figuren setzen.” usw. D.h. die Frauen haben die These “Frauen spielen schlechter Schach als Männer.” derart verinnerlicht, dass sie schon, bevor sie es probiert haben, aufgeben. Und dabei kann man diese These wissenschaftlich nicht belegen. ;-)

Manche Frauen geben als Argument des Nichtspielens vor, dass sie an den Vereinsabenden immer gegen Männer – egal ob jung oder alt – spielen und ziemlich schnell verlieren. Sie fühlen sich nicht wirklich wohl und empfinden die Vereinsatmosphäre unschön, vor allem, wenn in kleinen stickigen Vereinsräumen Bier getrunken wird und jedermann tatsächlich seinen Macho raushängen lässt. Gewinnen die Frauen doch mal die eine oder andere Partie, dann ist es Zufall oder der Mann hatte diverse Wehwehchen.

So funktioniert Frauenschach definitiv nicht und viele wissen das. Leider ändert das Wissen noch nichts an der Situation.
Siegerin des 1. Frauentagsturniers Dresden

Siegerin des 1. Frauentagsturniers Dresden

In Dresden wurde etwas weitergedacht und auch etwas getan.
2009 trommelte Ina G. einige Frauen aus verschiedenen Vereinen zusammen und es gab 1x im Monat Training bei IM Miroslav Schwarz. Zusätzlich gab es 1x im Monat die Möglichkeit für Frauen, in einer Kneipe zusammen zu sein und Schach zu spielen. Über mehrere Jahre wuchs die Gruppe und es kamen Frauen hinzu, die nicht im Verein spielten und noch sehr am Anfang standen.

Ende 2012 war es dann soweit, es entstand eine zweite Trainingsgruppe, speziell nur für Anfängerinnen. Im Sommer 2013 wurde der Kneipenabend durch einen weiteren Trainingsabend (mit anderen Trainern) ersetzt und später wechselten die Frauen nochmals die Trainingsräume. Jetzt kann sich das Frauenschach in Dresden sehen lassen, und nächstes Jahr zum 5jährigen Bestehen werden die Frauen sicher feiern. :-)

 

Trainingsabende für Frauen

Wir haben zwei verschiedene Trainingsgruppen für Frauen. Beide Gruppen sind vereinsunabhängig.
“Profis” – Gruppe für Spielerinnen mit DWZ 1400-1700
“Küken” 
 
“Profis”
jeden 1. Dienstag im Monat Training mit FM Bodo Starck
Themen:
elementare und komplexe Endspiele in Theorie und Praxis
Strategie im Mittelspiel
Zeit: 18:45 – 20:45 Uhr
Kosten: ca. 10€
Ort: Dresden, Zellescher Weg 17, Zi: B101
jeden 3. Dienstag im Monat Training mit FM Christoph Natsidis
Themen:
Aufbau eines Eröffnungsrepertoires
Planfindung – von der Eröffnung zum Mittelspiel
Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
Kosten: ca. 10€
Ort: Dresden, Zellescher Weg 17, Zi: B101
 
“Küken”
Dies ist eine Gruppe, wo sich Frauen zum Schach treffen, die weder bei Turnieren mitspielen noch im Verein sind.
Es geht darum, die Liebe und den Spaß am Schach zu finden und ein bisschen spielen zu lernen.
Jederzeit kann frau hinzukommen. Diese Gruppe wird von Petra Petzold (C Trainerin des DSB) betreut.
Wer Interesse hat und gern mitmachen möchte, schreibt Chanda bitte eine E-Mail. 
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat Training mit Petra Petzold (C-Trainerin des DSB)
Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr
Kosten: derzeit kostenfrei
Ort: Dresden, Zellescher Weg 17, Zi: B101
 
Informationen
Frau von Keyserlingk (Tel: 0351/8015554 o. chanda[at]gmx.net)
 
Spiellokal
Zellescher Weg 17 in Dresden, Bürokomplex rechter Eingang, 1. Etage, Zi B101
 
Verkehrsanbindung
mit der Straßenbahn Linie 11 bis Zelleschen Weg oder
Linie 3 o. 8 bis Nürnbergerplatz, von dort mit Bus 61 bis Slub oder ca. 10 min zu Fuß Richtung SLUB
mit dem Auto – es gibt genügend Parkplätze
 
 
 
Text und Foto: Chanda v. Keyserlingk
 

neue Räume

Teststellung zur Planfindung

Weiß am Zug

Gestern trafen sich die Frauen zum Training erstmals in den Räumen des USV TU Dresden. Der Raumwechsel wurde nötig aus diversen Problemen, die sich leider mit dem SV Lok Dresden e.V. schon lange anbahnten und dann nahezu eskalierten.

Unsere “Kücken” waren alle samt pünktlich und konnten somit das Training bei Petra Petzold wie gewohnt um 19 Uhr starten. Den Spaß, den sie beim Schach haben, konnte jeder spüren, der den Raum betrat. Es wurde viele gelacht und auch sehr angestrengt über neue Züge nachgedacht.

Unsere “Profis” mussten sich sehr lange gedulden, bis FM Bodo Starck mit den Öffentlichen zum Training kam. “Erst kam mein Bus 10 Minuten später, dann fuhr er langsam und bliebt letztlich ganz stehen. So durften wir dann mit dem nächsten Bus weiterfahren.”, so das Abenteuer der Anreise unseres Trainers.

Dennoch, es ging los mit einem Klassiker von Morphy, den er in Paris gegen einen Herzog und einen Grafen spielte.
Danach folgte eine Mittelspielstellung (siehe Bild), wo wir erst die Stellung einschätzen und dann mit einer Variante untermauern sollten. Christine war damit zuerst fertig, Ina wählte eine falsche Zugfolge und ich hörte vor der Pointe auf.
Die Endspielaufgaben, welche wir zu Hause lösen sollten, sprachen wir gemeinsam durch. Zwei Turmendspiele, wo es um die Aktivität des Turmes ging, waren für uns leicht verständlich. Mit 4 neuen Endspielstudien wurden wir dann alle nach Hause geschickt.

In zwei Wochen ist das nächste Training. Falls es noch weitere Frauen gibt, die Lust auf Schach haben, einfach eine E-Mail an Chanda (chanda(at)gmx(Punkt)net) schreiben. Wir freuen uns stets über neue Gesichter. :-)

 

Text und Bild: Chanda v. Keyserlingk

 

anderer Trainer – andere Herausforderungen

Blindtest

Blindtest

Text und Bild: Chanda v. Keyserlingk

Am 20. August 2013 hatten wir unseren 2. Trainer auf dem Prüfstand. Es war natürlich andersherum, er hatte uns auf dem Prüfstand und so mussten wir uns allerlei Herausforderungen stellen.
Zuerst gab es theoretische Endspielstellungen aus dem Bereich der Bauernendspiele. Hier gab es vieles, was wir schon kannten und einiges, was uns unbekannt vorkam. Auf jeden Fall war es interessant.
Um einen Vorgeschmack zu bekommen, was im Mittelspiel auf uns zu kommt, gab es eine Teststellung. Die galt es einzuschätzen und dann eine Fortsetzung zu berechnen. Das war zwar knifflig, aber durchaus lösbar.

Danach folgte etwas, was wir so noch nicht hatten und was uns wahrlich forderte. Die Bretter wurden gänzlich abgeräumt (wie im Bild). FM Bodo Starck diktierte uns einen Parteianfang und Fragen dazu. Wir hatten mindestens 10 Minuten Zeit, die Fragen ohne Zuhilfenahme von Figuren oder Computern zu beantworten.
Wenn der Leser das mal versuchen möchte, hier die Zugfolge und die Fragen:
1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.g3 c6 4.d5 cxd5 5.cxd5 Da5+ 6.Sc3 Se4 7.Dd4 Sxc3 8.Ld2 Dxd5 9.Dxc3 Sc6 10.Dxh8 Sd4 11.Tc1 Dxh1 12.Dxd4 Dxg1
1) Wie würde Weiß 9. … Dxh1 beantworten?
2) Warum spielt Schwarz nicht 10. … Dxh1 ?
3) Warum ist 11.Lh6 ein grober Fehler?
4) Wie setzt Weiß nach 12. … Dxg1 fort?

Für uns war dieser Blindtest am Ende des Trainings eine ganz andere Herausforderung, als wir bisher erlebt hatten. Wir haben alle an solchen Tests noch zu wachsen. ;-)

Im September startet unsere nächste Spielsaison und unsere Trainersuche ist sehr erfolgreich gewesen. Wir haben nun jeden 1. Dienstag im Monat Endspiel- und Strategietraining bei FM Bodo Starck und jeden 3. Dienstag im Monat Eröffnungtraining sowie das Studium zur Planfindung bei FM Christoph Natsidis.

Schachspielerinnen mit einer DWZ 1400-1800 sind gern in unserer Trainingsgruppe willkommen. Einfach eine E-Mail an Chanda (chanda(AT)gmx(PUNKT)net) schreiben.

2x 2 Trainingsgruppen nur für Frauen

Weiß am Zug gewinnt.

Weiß am Zug gewinnt.

Die Sommerpause nutzen wir, um für unsere “Profis” einen neuen Trainer ausfindig zu machen. Am Dienstag, 6. August 2013 war ein junger Mann bei uns, der uns einen Einblick in die historische Entwicklung der Schacheröffnungen gab. Wie wir schon bei Ecki lernten, war die Romantik gar nicht so romantisch, wie man das glauben mag. Da galt es einen Ehrenkodex einzuhalten, der besagte, dass man Opfer annehmen soll, Angriff mit Gegenangriff beantworten sollte uvm.
Fünf Meisterpartien zeigten uns, was es für Schwarz bedeutet um Ausgleich zu kämpfen und wie das immer wieder schief gehen kann. Dabei hat Schwarz die Wahl zwischen einem symmetrischen oder asymmetrischen Aufbau, nur mixen sollte man nicht. Wenn Weiß clever ist und die schwarzen Befreiungsschläge verhindert, kann die Partie schnell beendet sein.
Als es Draußen blitzte und donnerte, hatten wir folgende Stellung auf dem Brett. Hier gilt es den taktischen Gewinnweg zu sehen.

 

In zwei Wochen kommt ein älterer Herr zu uns zum Probetraining. Das wird sicher genauso spannend und lehrreich. Die Entscheidung, wer dann unser künftiger Trainer wird, wird uns nicht leicht gemacht.

Unsere “Kücken”, die Anfängerinnen, haben Zuwachs bekommen. Drei Frauen haben in den letzten Wochen unsere Gruppe gefunden und sind nun fleissig am Schach lernen. Alle Neuzugänge heißen wir auch hier Herzlich Willkommen! :-)

Die Treffen im Restaurant haben wir ersetzt durch einen weiteren Trainingsabend. Dies war der Wunsch vieler Frauen. Die “Profis” werden da weiterhin von Ecki betreut und die “Kücken” von Petra Petzold.
Wer gern bei uns mitmachen möchte, meldet sich einfach bei Chanda oder Petra.

Bis demnächst: Lang lebe die Königin!

 

 

Text und Bild: Chanda v. Keyserlingk

 

Novotny

Quelle: Wikipedia 2013
Text: Chanda v. Keyserlingk

Bild 1: Weiß am Zug.

Bild 1: Weiß am Zug.

“Novotny” (oft auch als “Nowotny” geschrieben, auch im nicht-deutschen Sprachraum) ist ein Thema im Problemschach nach dem Entdecker benannt Antonín Novotný.
Eine weiße  Figur opfert sich auf einem Feld, wo sie von zwei verschiedenen schwarzen Figuren geschlagen werden könnte  - je nachdem, wie Schwarz schlägt, unterbricht es den Wirkungskreis der anderen Figur.

Dieses Muster kann als Teil einer Kombination in einem Spiel auftreten. Dennoch ist es äußerst selten in der Turnierpraxis zu finden. Die meisten Schachspieler würden nicht den Begriff “Novotna” verwenden, um eine solche Taktik zu beschreiben, da dieser Begriff ist fast ausschließlich im Rahmen des Problemschachs verwendet wird.

Zwei Beispiele

In Bild 1 ist Weiß am Zug. Schnell findet man, dass d4 der kritische Punkt ist. Steht dort eine Figur, kann Weiß mittels Sd2 oder Se5 Matt setzen. Mit diesen Hinweis findet jeder sehr schnell den Gewinnzug für Weiß.

Im Bild 2 – ein Problem von Wolfram Gabriel (SV Lok Dresden e.V.) –  ist ebenso Weiß am Zug. Hier gibt es verschiedene Mattdrohungen, die Weiß aufbauen kann. Letztlich wird man aber sehr schnell herausfinden, dass man die Verteidigung empfindlich stört, wenn man den kritischen Punkt g5 blockieren kann. Darauf baut dann die beste Fortsetzung auf.

Bild 2: Weiß am Zug.

Bild 2: Weiß am Zug.

heißer Schachabend

von Bettina Zimmermann

Frauen spielen Schach am Hauptbahnhof

Frauen spielen Schach am Hauptbahnhof

Zum zweiten Mal fand am 18.06.2013 unter reger Teilnahme wieder das Frauenschach im Quartier Dschingis Khan (am Dresdner Hauptbahnhof)  statt.
Bei brütender Hitze ging es an den Brettern heiß her. Während sich unsere Neuen durch den Dschungel von Rochaden und anderen Fallen mühten, kämpften die anderen um die Krone. Da wurde – wie auf den Tellern mit allerlei Leckereien – aufgegabelt und aufgespießt, was zu ergattern war.
Müde, erschöpft aber doch zufrieden, wurden die Bretter schließlich wieder eingepackt mit der Versicherung: in zwei Wochen treffen wir uns wieder.

Lang lebe die Königin!

DLMMF 2013 in Braunfels

von Hannelore Neumeyer (gefunden auf der Seite des SVS)

DLMMF 2013 in Braunfels

DLMMF 2013 in Braunfels

Braunfels rief – und die Sachsen folgten. Zusammen mit ca. 100 weiteren Spielerinnen aus der gesamen Bundesrepublik erhöhten neun Sächsinnen für vier Tage den weiblichen Bevölkerungsanteil in Braunfels erheblich. Die Deutsche  Ländermannschaftsmeisterschaft der Frauen stand an. Frauenreferentin Katrin Dämering hatte es wieder geschafft, eine schlagkräftige Truppe zusammen zustellen.
Bericht lesen

Aus unserer Trainingsgruppe waren Ina Gottschall, Christine Böhme-Ziska und Chanda von Keyserlingk in der Mannschaft aus Sachsen aufgestellt.
Ina gewann alle 4 Partien! Christine spielte 2x Remis in 3 Partien. Chanda holte 1,5 Punkte in 4 Runden.

Im nächsten Jahr fahren wir wieder nach Braunfels und dann streben wir einen Treppchenplatz an. :-)

Dienstag = Frauenschach

Schach im Café b'liebig

Schach im Café b’liebig

Unter diesem Motto erhalten alle schachinteressierten Frauen zweimal monatlich eine E-Mail zum nächsten Frauenschachabend in Dresden.

Jeden 1. Dienstag im Monat treffen wir uns in den Räumen des SV Lokomotive Dresden e.V. zum Trainingsabend. Hier wird in zwei Gruppen Schach gebüffelt. Die “Profis” (Turnierspielerinnen aus verschiedenen Vereinen) erfahren etwas über Strategie und Taktik von Dr. E. Leisering. Die “Kücken” (Schachmuttis und Anfängerinnen) lernen zur Zeit die Goldenen Regeln der Eröffnungen, gehen sozusagen Stück für stück die Stappenmethode durch. Das Training gestaltet Petra Petzold, unsere frisch gebackene C-Trainerin.

Jeden 3. Dienstag im Monat treffen wir uns in einer Kneipe bzw. in einem Restaurant zum fröhlichen Beisammensein und Schach. Lange Zeit war das Hübner’s in der Südvorstadt unser Domizil, bis dort renoviert wurde. Dann erfolgte ein Umzug ins Café b’liebig (auch Südvorstadt). Dort waren wir auch über mehrere Jahre, bis man dort plötzlich schlecht kochte und unser Schachbrett verschwand.
D.h. ein erneuter Wechsel stand an. Diesmal sollte es auch zentraler liegen und rollstuhlgerecht sein. So fanden wir das Dschingis Khan direkt am Hauptbahnhof.
Gestern war Premiere. Und es waren viele Frauen da.

Wir hoffen nun, dass nach und nach mehr Schach spielende Frauen zu uns finden. Vielleicht wird es eines Tages wahr, dass wir einen Frauenschach Verein in Dresden gründen können. ;-)